JVA Dieburg, Hessen


Justizvollzugsanstalt Dieburg
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Allgemeine Infos

Die Justizvollzugsanstalt Dieburg befindet sich in einer Kleinstadt mit ca. 15.000 Einwohnern im Südosten von Hessen.

Die JVA Dieburg ist eine Anstalt von mittlerer Größe. Im geschlossenen Vollzug nimmt sie bis zu 270 Gefangene auf, sowie in der Freigängerabteilung bis zu 18 Gefangene. In der Regel werden dort Kurzstrafen bis zu zwei Jahren vollstreckt.

Gebaut wurde die Anstalt in den sechziger Jahren. Das dazugehörige Verwaltungsgebäude befindet sich in ca. 300 Jahre alten, historischen Gemäuern. Die Elektroleitungen sowie Wasserleitungen der Hafthäuser bedurften einer dringenden Sanierung. Auch die Brandschutzbestimmungen erforderten diverse Neuerungen, aus diesem Grund wurde Haus II mit 100 renoviert. In diesem Zusammenhang erhielt es auch neue Haftraumtüren.

Eine Sanierung von Haus I mit 165 Plätzen ist weiterhin geplant. Die Sanierungen ziehen meistens eine Reduzierung der Belegfähigkeit mit sich.

Die Justizvollzugsanstalt Dieburg dient der Vollstreckung von Kurzstrafen und der Zivilhaft im geschlossenen und offenen Vollzug.
Der offene Vollzug der JVA Dieburg dient der Vollstreckung von Freiheitsstrafen.

JVA Dieburg, Hessen


Justizvollzugsanstalt Dieburg

Altstadt 25
64807 Dieburg

Telefon: 06071/2000-0
Fax: 06071/2000-215

 
 
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Besuch

Die Gefangenen der JVA Dieburg haben die Möglichkeit, Besuch von ihren Angehörigen / Bekannten zu folgender Zeit zu erhalten:
Samstag und Sonntag in der Zeit zwischen 10.00 Uhr 15.00 Uhr

Besuchszeiten von Rechtsanwälten, Verteidigern oder Bediensteten anderer Behörden sind zu folgenden Zeiten möglich:
Montag bis Donnerstag in der Zeit von
08.00 Uhr bis 15.20 Uhr

Freitag in der Zeit von
08.00 Uhr bis 13.00 Uhr.

Um die Besuche gewährleisten zu können, werden gesonderte Einlasszeiten auf den Besuchsscheinen vermerkt. Diese Zeiten sind unbedingt einzuhalten, da nur zu dieser Zeit der Einlass gewährt wird.

Die Gefangenen haben die Möglichkeit im Monat an drei Tagen für jeweils 45 min. Besuch zu empfangen. Pro Besuch werden maximal vier Personen (ein Kind unter drei Jahren) zugelassen.

Die Besuche mit den Inhaftierten finden in einem Gruppenraum statt, der ständig überwacht wird.

Die Besucher müssen sich mit einem Personalausweis oder Reisepass vor Eintritt in die Anstalt ausweisen. Führerscheine werden nicht als Ausweisdokument anerkannt. Die Ausweise sind während des Besuches in der Anstalt hinterlegt.

Die Besuchsscheine, die vom Gefangenen zugesandt werden, sind ebenfalls mitzubringen. Die Besuchsscheine sind nicht übertragbar und gelten nur für die Personen, die darauf benannt sind.

Die Besucher werden vor dem Besuch kontrolliert. Besuche mit den Gefangenen können davon abhängig gemacht werden, ob sich ein Besucher kontrollieren lässt.

Gegenstände, wie Behältnisse oder Taschen dürfen nicht in die Anstalt mit eingebracht werden. Dafür sind Schließfächer vorgesehen, die zur Verfügung gestellt werden. Weiterhin ist es nicht erlaubt, Gegenstände jeglicher Art, während des Besuches an den Gefangenen zu übergeben. Ausgenommen hiervon sind Süßwaren und Getränke, die an den aufgestellten Automaten in der Anstalt erworben wurden.

Nach den Besuchen können Zigaretten oder Süßigkeiten in der Anstalt an den Automaten im Wert von 10 € bezogen werden.

Minderjährige unter 16 Jahren dürfen nur in Begleitung Erwachsener mit in die Anstalt.

Auf dem kompletten Anstaltsgelände besteht Rauchverbot.

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Arbeit

In einem Werkhof sind die Betriebe der Justizvollzugsanstalt untergebracht und wie folgt aufgeteilt:

Unternehmerbetriebe:

Regional und überregional bietet die JVA Dieburg ansässigen Firmen Arbeitskräfte, Produktionsstätten und dazugehörige Lagerkapazitäten an. Die Gefangenen werden von qualifizierten und motivierten Werkaufsichtsbeamten an sauberen und hellen Arbeitsplätzen in die ganze Bandbreite von Fertigungsarbeiten eingewiesen und beaufsichtigt.

Die Qualitätskontrolle, die Organisation des Materials sowie die Auswahl der Arbeitskräfte obliegt dem Werkbeamten des jeweiligen Betriebes. Die Betriebsleiter stehen mit den Firmen außerhalb der Anstalt im ständigen Kontakt und gewährleisten flexible und effiziente Zusammenarbeit.

Eigenbetrieb:
Der Eigenbetrieb der Justizvollzugsanstalt Dieburg ist die Schlosserei. Unter nahezu normalen Arbeitsbedingungen führen die Schlossermeister eine kleine Gruppe Gefangener aus den verschiedenen Metallberufen in ihrer Werkstatt. Durch die Berufsgenossenschaft und die Handwerkskammer ist die Schlosserei berechtigt, Neuanertigungen herzustellen. Sie leistet aber auch Zulieferarbeit mit Einzelbauteilen.

Die Schlosserei ist mit moderner Technik ausgerüstet, die die Gefangenen sinnvoll und produktiv beschäftigt.

Hilfsbetriebe:
Drei Bedienstete im Schichtbetrieb kochen in der Anstaltsküche für derzeit ca. 160 Gefangene. Die Küche ist mit modernen Geräten ausgestattet und steht unter regelmäßigen und unverhofften Kontrollen des Gesundheitsamtes. Für ungefähr 6-8 Gefangene bietet die Küche Arbeit.

In der Kammer arbeiten regelmäßig sechs Gefangene. Von der Kammer aus werden die Gefangenen mit allen Bedürfnissen und Gegenständen (Textilien) des täglichen Bedarfs ausgestattet. Die Beschaffung, Reinigung und Erhaltung von Leibwäsche, Oberbekleidung, Bettzeug und Handtüchern organisieren die Kammerbeamten.
Privateigentum der Gefangene, welches bei Strafantritt eingebracht wird, wird von der Kammer verwaltet und eingelagert.

Die Schreinerei der Justizvollzugsanstalt Dieburg wird ebenfalls von einem Handwerksmeister geleitet. Die ständig anfallenden Reparaturen in den großen und teilweise alten Gebäuden werden von ihm überwacht und organisiert.
Meistens beschäftigt sind dort zwei Gefangene mit Holzarbeiten, vier Gefangene als Maler sowie einen Schuster für anfallende Reparaturen von Schuhen.

Der Leiter der Haustechnik ist zuständig bei allen Neueinrichtungen und Ausfällen im Bereich Strom, Sicherheitstechnik, Heizung und Wasser. Meistens arbeiten dort zwei Gefangene.

Arbeitstherapie:
Bis zu 10 Gefangene, die aus physischen oder mentalen Gründen mit Arbeit nicht über einen längeren Zeitraum belastbar sind, werden hier beschäftigt. Mit geringem Leistungsdruck werden sie an einfache Fertigungsarbeiten herangeführt. Sie lernen Maschinen zu handhaben um damit zum Beispiel Holz zu bearbeiten. Zu den festen Aufgaben der Gefangenen gehört die Pflege des kleinen Anstaltsgartens sowie die Reinigung des Hofbereiches. Diese Gruppe wird durch einen besonders geeigneten Beamten geleitet.

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Ablauf

Die Informationen über den Tagesablauf der Gefangenen werden in Kürze folgen.

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Freizeit

Informationen über die Sport- und Freizeitmaßnahmen werden in Kürze folgen.

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